24. März 2010

Ich geh nun offline. Bin schon wieder total traurig. Wieso auch immer..

Ich schreibe nurnoch das von meinem Collegeblock ab, was ich gestern Abend geschrieben habe.


Wie schnell die Vergangenheit einen einholen kann...
Ich saß da. Mit Musik in den Ohren. Die Augen geschlossen. In den Gedanken versunken. Ich wurde stumm, taub und alles um mich herum wa rauf einmal weg.
Ich saß einfach da. Lebos. Ja, leblos so würde ein außenstehender denken.
Auf einmal sah ich ein kleines Mädchen, sie lieg, immer schneller. Ich wusste nicht wieso sie lief, doch sie wurde immer schneller. Bis sie hinfiel. Sie drehte sich um und ich sah genauer hin. Ich erkannte mich wieder. Auf einmal durchquerte mich, mein Herz, meine Seele, ein kurzer, aber schmerzhafter Stich. Blitzartig. Es war so erschreckend, mich selber so zu sehen. So am Boden zerstört. So kaputt. Die Narben, die leeren Augen, das traurige Gesicht. Die schmerzhafte Leere erfasste mich wieder und die Tränen erfassten mein Gesicht. Erst eine einzelne, dann zweo, drei und so weiter.. bis aus den einzelnen Tränen ein Bach und schließlich ein Fluss aus Tränen wurd. Ich zuckte zusammen. Ich öffnete ruckartig die Augen, versuche auf zu stehen. Ich stand und brach wieder zusammen. Ich wollte mich wieder aufrappeln, stark sein. Doch ich konnte nicht. Ich blieb liegen, schloss die Augen und fing an zu träumen. Diese Qualen, diese Leiden, dieser Schmerz, alles zerstört mich. Jeden Tag bricht erneut ein teil zusammen. Schreiend öffnete ich die Augen, doch niemand hörte mich. Ich wollte sprechen, doch ich konnte nicht. Ich nahm die Musik aus den Augen, kroch auf Knien zum Spiegel, schaute mich voller Hass an. Ich war so erschrocken, erschrocken darüber, wie schnell die Vergangenheit einen einholen konnte. Ich blickte auf meine Arme und das Verlangen war wieder da. Doch wie viele Menschen würde ich enttäuschen? Zu viele.. Ich bin das geworden, was ich nie sein wollte. Ich will kämpfen, für alles. Doch wie soll ich das tun? Wie? Immer wieder zerbricht was, dieser Schmerz ist so tief. Ich will kämpfen, doch alleine schaffe ich den Weg nicht.. nicht noch einmal.

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