"Was ist das?" fragtest du mit einem entsetzten Unterton in deiner Stimme. "Nichts" antwortete ich, als ich mir meine Hose angezogen habe, mit dem Pony vor den Augen und dem Blick von dir abgewand. "Doch, ich will nun wissen was das ist, zeig her" kam mit einer festen und dennoch zittrigen Stimme von dir, doch ich hielt den Kopf gesenkt, setzte mich neben dich aufs Bett. Blick auf den Fernseher gerichtet. "Doch ich möchte das nun sehen" ertönte es klarer, mehr als ein leises "Nein" habe ich nicht raus bekommen... du hast dich vor mich gestellt, mich hochgezogen, mich in den Arm genommen und sagtest immer wieder "Ich wills sehen" und ich sagte immer wieder mit leiser Stimme "Nein". Irgendwann fragtest du "Ist es das was ich denke?" und es lief mir eiskalt den Rücken runter. Ich erwiderte diese Frage mit keinen Worten, sondern mit einer verfestigten Umarmung und einem Schluchzen. Ich vergrub mein Gesicht in deiner Brust, wollte nicht los lassen, wollte festgehalten werden, bis ich mich irgendwann löste und entmutigt aufs Bett setzte. Du hast dich gegen mich gesetzt, mich verzweifelt angeschaut, "Warum hast du das getan?" ... "Weil ich dumm bin..." der Blick war wieder gesenkt. "Wann?" ... "Sonntag, Montag, als zu nach Hause gekomm bist... wo ich dir die Sms geschrieben habe" ich schaute dich an. Ich weinte nicht, so gern ich wollte, ich konnte nicht. Es wäre erbärmlich noch mehr zusammen zu sacken. Und denn auch noch vor dir. "Mach es nie wieder! Und wenn doch, sag es mir! Wenn du es machst und mir nicht sagst, ich es aber sehe, denn bin ich böse. Nun mach ich es nicht mehr, denn brauchst du das auch nicht, versprich es mir" ... und ich habe es dir versprochen. Ich habe Angst mein Versprechen zu brechen. Neuerdings breche ich viel zu viele versprechen.
Die Nähe heute hat so gut getan. Sehr gut... Danke. Heute Abend alleine, morgen wahrscheinlich auch alleine, aber das ist okay.
Die Nähe heute hat so gut getan. Sehr gut... Danke. Heute Abend alleine, morgen wahrscheinlich auch alleine, aber das ist okay.
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