"Verdrängen klappt super, bis alles einstürzt."
Und genau so ist es. Gestern lag ich neben ihm, schau ihn an, sage ihn, wie sehr ich ihn liebe und das es für mich immer noch schleierhaft ist, warum ich ihn noch nicht vergrauelt habe. So etwas kann ich verdammt gut. Er meinte es nicht böse, aber seine Worte haben irgendwie alles in mir zum Einsturz gebracht.
"Du träumst das sicher alles nur. Nachdem ich Schluss gemacht hatte, bist du ins Koma gefallen und sobald du aufwachst bin ich weg."
Diese Worte trafen mich so hart, dass mir sofort die Tränen in die Augen schossen und ich mich in seinen Armen verkrochen habe. Ich winselte nur leise, dass er so etwas niemals wieder sagen dürfe und weinte einfach. Er schaute mich an und fragte, warum ich denn weine und in dem Moment spürte ich, dass es an der Zeit war, ihn von den Ferien zu erzählen. Unter Tränen versuchte ich ihn das zu erklären, entschuldigte mich, ich sagte, ich wüsste nicht, was Momentan mit mir los ist, nur, dass genau diese Tatsache das ist, was mir im Moment so zu schaffen macht. Das ich nicht weiß, was los ist. Und was halt eben nicht. Ich hatte einfach das verdammte Bedürfnis zu weinen. Zu weinen, wenn jemand da ist und mich in den Arm nimmt. Immer wieder beteuerte ich ihm, dass ich ihn liebe - über alles. Immer wieder sagte ich ihm, dass ich ihn nicht betrogen habe und das niemals tun würde. Niemals. Immer wieder schaute ich in sein erbostes Gesicht. Immer wieder wich ich im Endeffekt seinen Blicken aus. Immer wieder durch fuhr mich diese Angst, alles kaputt gemacht zu haben, doch er sagte mir immer wieder, dass er mich auch liebte. Er ist "nur" sauer. Ich kanns verstehen, ich wäre es wahrscheinlich auch an seiner Stelle.
"Es wäre genau das selbe, als wenn ich wieder was mit Ihr zu tun hätte. Nur ein Punkt unterscheidet sich - bei Ihr ist nie SO ETWAS vorgefallen. Wenn ich nur daran denke, geht mein Puls auf 200. Und ich könnte nicht nur ihn dafür gegen die Wand klatschen, sondern auch dich, weil du es einfach so hingenommen hast."
Bäm, das wars, was ich verdrängt habe. Gestern habe ich das erste Mal seit langem wieder dieses wunderschöne Gefühl in meiner Herz- und Bauchgegend gespürt, als er mich küsste. Das erste Mal seit langem habe ich mich wieder richtig wohl gefühlt, ohne ein negatives Gefühl zu verspüren. Das erste Mal seit langem, war alles okay, bis ich einfach anfing zu weinen. Aber ist das nicht immer so? Wenn gerade etwas perfekt läuft, dass genau im selben Augenblick der nächste Schicksalsschlag kommt und alles zu Nichte macht? Ich will mich nicht losreißen, so sehr es nötig ist. Ich habe Angst vor Veränderungen. Ich habe ihm gestern erzählt, dass Felix versucht hat mich zu küssen, als wir zusammen auf dem Sofa lagen. Ehm, ja. War wohl auch nicht zwingend das Gelbe vom Ei, aber warum nicht alles auf den Tisch hauen, wenn man schon anfängt, hm? Ich hab es ja nicht erwidert. Ich meine, wer bin ich denn bitte? Und hätte er nicht so viel Alkohol intus gehabt, wäre das wohl auch nicht vorgekommen. Das meinte Lena auch. Felix ist nicht so. Aber prinzipiell sind Kerle in gewissen Hinsichten alle gleich. Meine Worte, als er mich fragte, warum ich denn mit ihm zusammen auf diesem Sofa liegen, waren die, dass er mich einfach nicht mehr anfassen solle, als jetzt gerade. Eine Hand unter meinem Hals durch und die andere an meinem Rücken, das war okay. Als ich es nicht erwiderte, schaute ich ihn im Licht der Dunkelheit an und fragte, ob alles gut sei und er meinte, dass wir das einfach vergessen sollten. - Wie ich diesen Satz einfach nicht mehr hören kann. Ich werde nichts vergessen, rein gar nichts. Es ist okay, nicht schlimm. Ich meine, mehr als ein Objekt der Begierde zu sein, scheine ich ja so oder so nicht. Und dabei bin ich nicht einmal Ansatzweise etwas besonderes. Aber was solls. Zu sehr vom Thema abgerutscht... Auf jeden Fall, ist nun alles wieder okay. I hope. Vielleicht sehe ich Joshi heute nochmal? I hope. I hope. I hope! Sonst überstehe ich diese Woche voller Prüfungen nicht... ich habe Angst.
Und genau so ist es. Gestern lag ich neben ihm, schau ihn an, sage ihn, wie sehr ich ihn liebe und das es für mich immer noch schleierhaft ist, warum ich ihn noch nicht vergrauelt habe. So etwas kann ich verdammt gut. Er meinte es nicht böse, aber seine Worte haben irgendwie alles in mir zum Einsturz gebracht.
"Du träumst das sicher alles nur. Nachdem ich Schluss gemacht hatte, bist du ins Koma gefallen und sobald du aufwachst bin ich weg."
Diese Worte trafen mich so hart, dass mir sofort die Tränen in die Augen schossen und ich mich in seinen Armen verkrochen habe. Ich winselte nur leise, dass er so etwas niemals wieder sagen dürfe und weinte einfach. Er schaute mich an und fragte, warum ich denn weine und in dem Moment spürte ich, dass es an der Zeit war, ihn von den Ferien zu erzählen. Unter Tränen versuchte ich ihn das zu erklären, entschuldigte mich, ich sagte, ich wüsste nicht, was Momentan mit mir los ist, nur, dass genau diese Tatsache das ist, was mir im Moment so zu schaffen macht. Das ich nicht weiß, was los ist. Und was halt eben nicht. Ich hatte einfach das verdammte Bedürfnis zu weinen. Zu weinen, wenn jemand da ist und mich in den Arm nimmt. Immer wieder beteuerte ich ihm, dass ich ihn liebe - über alles. Immer wieder sagte ich ihm, dass ich ihn nicht betrogen habe und das niemals tun würde. Niemals. Immer wieder schaute ich in sein erbostes Gesicht. Immer wieder wich ich im Endeffekt seinen Blicken aus. Immer wieder durch fuhr mich diese Angst, alles kaputt gemacht zu haben, doch er sagte mir immer wieder, dass er mich auch liebte. Er ist "nur" sauer. Ich kanns verstehen, ich wäre es wahrscheinlich auch an seiner Stelle.
"Es wäre genau das selbe, als wenn ich wieder was mit Ihr zu tun hätte. Nur ein Punkt unterscheidet sich - bei Ihr ist nie SO ETWAS vorgefallen. Wenn ich nur daran denke, geht mein Puls auf 200. Und ich könnte nicht nur ihn dafür gegen die Wand klatschen, sondern auch dich, weil du es einfach so hingenommen hast."
Bäm, das wars, was ich verdrängt habe. Gestern habe ich das erste Mal seit langem wieder dieses wunderschöne Gefühl in meiner Herz- und Bauchgegend gespürt, als er mich küsste. Das erste Mal seit langem habe ich mich wieder richtig wohl gefühlt, ohne ein negatives Gefühl zu verspüren. Das erste Mal seit langem, war alles okay, bis ich einfach anfing zu weinen. Aber ist das nicht immer so? Wenn gerade etwas perfekt läuft, dass genau im selben Augenblick der nächste Schicksalsschlag kommt und alles zu Nichte macht? Ich will mich nicht losreißen, so sehr es nötig ist. Ich habe Angst vor Veränderungen. Ich habe ihm gestern erzählt, dass Felix versucht hat mich zu küssen, als wir zusammen auf dem Sofa lagen. Ehm, ja. War wohl auch nicht zwingend das Gelbe vom Ei, aber warum nicht alles auf den Tisch hauen, wenn man schon anfängt, hm? Ich hab es ja nicht erwidert. Ich meine, wer bin ich denn bitte? Und hätte er nicht so viel Alkohol intus gehabt, wäre das wohl auch nicht vorgekommen. Das meinte Lena auch. Felix ist nicht so. Aber prinzipiell sind Kerle in gewissen Hinsichten alle gleich. Meine Worte, als er mich fragte, warum ich denn mit ihm zusammen auf diesem Sofa liegen, waren die, dass er mich einfach nicht mehr anfassen solle, als jetzt gerade. Eine Hand unter meinem Hals durch und die andere an meinem Rücken, das war okay. Als ich es nicht erwiderte, schaute ich ihn im Licht der Dunkelheit an und fragte, ob alles gut sei und er meinte, dass wir das einfach vergessen sollten. - Wie ich diesen Satz einfach nicht mehr hören kann. Ich werde nichts vergessen, rein gar nichts. Es ist okay, nicht schlimm. Ich meine, mehr als ein Objekt der Begierde zu sein, scheine ich ja so oder so nicht. Und dabei bin ich nicht einmal Ansatzweise etwas besonderes. Aber was solls. Zu sehr vom Thema abgerutscht... Auf jeden Fall, ist nun alles wieder okay. I hope. Vielleicht sehe ich Joshi heute nochmal? I hope. I hope. I hope! Sonst überstehe ich diese Woche voller Prüfungen nicht... ich habe Angst.
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